Registrierung zur Tagung hat begonnen

Die Registrierung für die DGSKA-Tagung 2021 ist gestartet. Registrieren Sie sich jetzt. Ab 15.8. steigen die Preise.

Hier die einzelnen Ticketkategorien auf einen Blick:

DGSKA-Mitglied oder Mitglied einer anderen WCAA-Organisation, vollbeschäftigt: €60
Member of the GAA or another WCAA organization, fully employed

DGSKA-Mitglied oder Mitglied einer anderen WCAA-Organisation, teilzeitbeschäftigt: €40
Member of the GAA or another WCAA organization, employed part-time

Nichtmitglied, vollbeschäftigt: € 80
Non-member, fully employed

Nichtmitglied, teilzeitbeschäftigt: €55
Non-member, employed part-time

Solibeitrag (für Teilnehmer*innen ohne oder mit geringem Einkommen): €20
Solidarity contribution (for participants with no or little income)

Studierende: €0
University undergraduate students (PhD candidates should register as “employed part-time” or pay the solidarity contribution if they do not have any income, currently.)

Teilnahme ausschließlich am Filmprogramm: €0
Participation in film program only

Bitte beachten Sie, dass Ihre Mitgliedschaft und Ihr Studierendenstatus nach Ihrer Registrierung überprüft wird. Ggf. melden wir uns bei Ihnen und bitten um einen Nachweis.
Prices will rise by €20 on 15th August. We will follow up requesting proof of status (membership, student, etc) where we don’t already have that information. Cancellations from four weeks prior to the event will not be refundable.

Vorstand unterzeichnet Protestbrief gegen WissZeitVG

Mit einer Reihe von weiteren Fachgesellschaften unterzeichnet der Vorstand der DGSKA einen Brief an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, in dem unter anderem die Abschaffung des umstrittenen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gefordert wird. Initiiert wurde dieser Brief von der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA), dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V. (VHD) sowie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Neue ZfE|JSCA erschienen – ab jetzt mit neuem Cover!

Neue ZfE|JSCA erschienen – ab jetzt mit neuem Cover!

ZfE|JSCA 145 (2020) Issue 1

Inhalt/Content

Alex, Gabriele, Alexis von Poser: A New Beginning………………………………………………….1

Special SectionEnvisioning Anthropological Futures (and Provincializing their Origins)Ed. by Kristina Mashimi, Thomas Stodulka, Hansjörg Dilger, Anita von Poser, Dominik Mattes and Birgitt Röttger-Rössler

Mashimi, Kristina, Thomas Stodulka, Hansjörg Dilger, Anita von Poser: Introduction: Envisioning Anthropological Futures (and Provincializing their Origins)………………..3
Kehr, Janina: Toward the Otherwise: Anthropology, Politics, Medicine………………………27
Criado, Tomás Sánchez: Anthropology as a Careful Design Practice?…………………………47
Haug, Michaela: Framing the Future through the Lens of Hope: Environmental Change, Diverse Hopes and the Challenge of Engagement……………..71
Calkins, Sandra: Writing Planetary Futures: Plants, Loss, and Intersections of STS and Anthropology in Germany……………………………………………………………….93

Pijpers, Robert Jan: Lost Glory or Poor Legacy? The Past as a Political Instrument in a Sierra Leonean Mining Town……………………………………………………………………..111
Antweiler, Christoph: Transdisziplinarität als ko-produktives Scheitern? Autoethnographische Reflexionen zu einem Projekt in Thailand……………………………….131

Buchbesprechungen/Reviews
Jackson, Michael D.: Critique of Identity Thinking (Annika Lems)………………………………..153
Karpiak, Kevin G., and William Garriott (eds.): The Anthropology of Police(Thomas Bierschenk)…………………………………………………………………………………………….156
Edenheiser, Iris und Larissa Förster (Hg.): Museumsethnologie – Eine Einführung. Theorien, Debatten, Praktiken (Alexis Malefakis)……………………………………………………….159
Geißler, Paul Wenzel et al. (Hg.): Amani – auf den Spuren einer kolonialen Forschungsstation in Tansania. Postcolonial Studies Reihe (Sandra Calkins)………………………163
Carla Stang: A Walk to the River in Amazonia. Ordinary Reality for the Mehinaku Indians (Ulrike Prinz)…………………………………………………………………………….165
Welper, Elena (org.): Chamado da Selva. Correspondência entre Curt Nimuendajú e Herbert Baldus (Hannes Stubbe)…………………………………………………………………………..170

FID-Workshop „Openness vs ethics? Digitization of materials from colonial contexts“ am 8.7.2021

Workshop „Openness vs ethics? Digitization of materials from colonial contexts“ am 8.7.2021, 9-11 Uhr (per Zoom)

Im Zuge eines laufenden Digitalisierungsprojektes im Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA) und im Rahmen des Engagements im Netzwerk Koloniale Kontexte möchte der FID am Vormittag des 8.7. (9-11 Uhr CEST) mit Forschenden aus dem In- und Ausland darüber diskutieren, wie Sie sich den Zugang zu digitalisierten Materialien mit ethisch schwierigen Inhalten wünschen.

Zum Hintergrund:
Im Zuge der Open-Access-Bewegung ist die Massendigitalisierung für jede größere wissenschaftliche Bibliothek und viele Spezialbibliotheken (in Deutschland aber auch anderen Teilen der Welt) zu einer Selbstverständlichkeit geworden – auch für den Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA – siehe www.evifa.de). Der FID digitalisiert – mittlerweile im dritten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Förderlinie „Digitalisierung und Erschließung“ unterstützten Projekt – ethnologische Werke aus über 200 Jahren Veröffentlichungszeitraum, um Forschenden mit (meist) ethnologischem Hintergrund historische und manchmal auch neuere Materialien zur Verfügung zu stellen, die sonst nicht so leicht zugänglich sind (zu finden unter digi.evifa.de). Die von der DFG geförderte Digitalisierung hat primär das Ziel, der deutschsprachigen Forschung Material möglichst einfach zugänglich zu machen. Eine der Auflagen der DFG-Förderung im Programm „Digitalisierung und Erschließung“ beinhaltet die Forderung, das in solchen Projekten digitalisierte Material möglichst umfassend (maximal 5% können ausgenommen werden) frei im Internet anzubieten.

Diese Verfahrensweise führt bei dem überwiegend ethnologischen Material, dass im FID SKA digitalisiert wird zu einigen Fragen:
1. Wenn das Ziel der Digitalisierung ist, dass möglichst freier Zugang zu dem Wissen entsteht, wie gewährleisten wir, dass z.B. die Länder und Regionen, in denen die Forschungen stattfanden, über die Digitalisierung Bescheid wissen und diese nutzen können? Wie können sprachliche Barrieren überwunden werden, wie kann eine Informationspolitik aussehen, die über das eigene Land hinausgeht?
2. Das Material, das z.B. in kolonialen Kontexten entstanden ist, bildet vielfach die Denkmuster, Einstellungen und Wissensordnungen seiner Zeit/Kultur, mit all seinen Rassismen, machtpolitischen Verwerfungen und verletzenden Übergriffen ab. Die Transformation in eine digitale Form überführt Unrecht bzw. ethisch Fragwürdiges in ein noch besser sichtbares Format und macht es – gerade unter der Prämisse des freien Zugriffs und des oftmals vertretenen Anspruchs auf Open Access – einfach multiplizierbar. Die ethischen Implikationen einer solchen Transformation werden von den digitalisierenden Einrichtungen erst allmählich diskutiert.
3. Das so zumindest im so genannten Globalen Norden meist einfacher zugängliche Material ist in der neuen Form leicht reproduzierbar, multiplizierbar und aus seinem Kontext entnehmbar. Möchte und sollte man als Einrichtung unkontrollierten Zugriff gewähren oder haben die Einrichtungen eine ethische und didaktische Verantwortung, Präsentation und Zugriff zu regulieren und zu kontextualisieren?
Und wie können Herkunftsgesellschaften bzw. der Globale Süden sowie die Bedürfnisse der Forschung bei diesen Entscheidungen und Diskussionen einbezogen werden, um hier nicht wieder koloniale Strukturen der Wissensordnung neu zu beleben?

Für den Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie ist dies eine Leitfrage, mit der sich das laufende Digitalisierungsprojekt auseinandersetzen muss. In dem Workshop soll mit der Forschung – auch aus den Herkunftsgesellschaften – darüber diskutiert werden, wie frei der Zugang zu den Materialien aus kolonialen Kontexten sein soll/kann, welche Einschränkungen oder Kontextualisierungen mitunter als notwendig angesehen werden – immer vor dem Hintergrund, dass die Projekte in der DFG-Förderlinie „Digitalisierung und Erschließung“ keine Forschungsprojekte sein können. Was für einen Zugang braucht die Forschung zu diesen eigentlich bereits publizierten, aber vielerorts in analoger Form nicht zugänglichen Materialien? Ist sie bereit im Hinblick auf ethische Bedenken auf Freiheit im Zugriff zu verzichten? Wie kann eine Kooperation zwischen Forschung und Infrastruktur aussehen, um diese Materialien zu kontextualisieren? Wie können die Ursprungsgesellschaften besser in den Prozess der Digitalisierung eingebunden werden?

Diese Fragen sollen in dem Workshop thematisiert werden. Der Workshop wird auf Englisch und virtuell per Zoom stattfinden. Bitte melden Sie sich bis Montag, den 5.7.2021 an, um den Teilnahmelink zu erhalten. Anmeldung an: matthias.harbeck@ub.hu-berlin.de

Programm (vorläufig):
9 Uhr Beginn
Vorstellungsrunde
Einführung in die Problematik I (Matthias Harbeck)
Einführung in die Problematik II (Alexis von Poser)
Inputs
• Aisha Othman (FID Afrikastudien)
• Michi Knecht (DGSKA-Vorstand)
• Hillary Howes (Centre for Heritage & Museum Studies, Canberra/AUS)
• Emelihter Kihleng (Pohnpei Historic Preservation Program, Federated States of Micronesia)
• Magueye Kassé (Université Cheikh Anta Diop de Dakar, Senegal)
• Agnes Matthias (Staatliche Ethnologische Sammlungen Sachsen)
Diskussion
11 Uhr Ende

Neue Ausgabe der Mitteilungen erschienen

Liebe Mitglieder,

die neuste Ausgabe der DGSKA-Mitteilungen ist da.

Themen sind u.a.:
– die Tagungsplanung sowie das vorläufige Programm im Vorwort
– die Herbstakademie der DGSKA
– Carola Lentz als neue Präsidentin des Goethe-Instituts
– Forschung und Lehre in Zeiten der Pandemie
– Neuerungen bei der ZfE
– Aktivitäten des FID sowie unserer RGs und AGs

Besonders freuen wir uns, Ihnen mit unserem Cover das Tagungsplakat zur diesjährigen Tagung vorstellen zu können.

Filmvorführung im AG-Umwelt-Workshop „Engaging Anthropology for the future“

Im Rahmen des AG-Umweltethnologie-Workshops „Engaging Anthropology for the Future“ ist am kommenden Donnerstag, 27. Mai, ab 19 Uhr auch eine Vorführung des Films „Beewildered Companions/Eine Frage der Haltung “ mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde geplant. Für eine begrenzte Anzahl an Interessierten kann die AG eine kostenlose Teilnahme an ihrem Abendprogramm ermöglichen.

Dazu melden Sie sich bitte möglichst rasch unter umweltethno@gmail.com zur Veranstaltung an. Der individuelle Link zum Filmstreaming und denjenigen zum Zoomtreff bekommen Sie dann am Mittwochabend zugeschickt.

Ein Hinweis an alle Workshop-Teilnehmenden: Die Links für alle Angemeldeten sind bereits reserviert und es muss keine separate Registrierung für das Filmstreaming erfolgen.

As part of the AG environmental anthropology workshop “Engaging Anthropology for the Future”, the film “Beewildered Companions/Eine Frage der Haltung” will be screened (English subtitles available) upcoming Thursday, 27 May, starting at 7 PM, followed by a Q&A session. For a limited number of interested people, the AG can provide free participation in their evening programme.
 
If you would like to participate, please register as soon as possible for the event at umweltethno@gmail.com. The individual link for the stream and the zoom session will then be sent to you on Wednesday evening.
 
A note to all workshop participants: The links for all registered participants are already reserved and there is no need for you to register for the film streaming.